Plasma-Displays

Wer sich mit dem Fernseherkauf schon einmal etwas näher auseinander gesetzt hat, der hat vielleicht auch die Anschaffung eines Plasma-TVs bereits in Erwägung gezogen. Doch was genau darf man sich unter dieser Art des Displays denn nun vorstellen? Diese Displays sind Flachfarbbildschirme, die auf Basis von Leuchtstoffen funktionieren. Dabei findet im Inneren des Displays eine Gasentladung statt, die Plasma erzeugt. Dieses wiederum lässt dann die verschieden farbigen Lichter auf dem Bildschirm erscheinen. Diese Art des Displays ist dabei besonders bei Großbildfernsehern bekannt und wird meist erst ab einer Diagonale von 42 Zoll eingesetzt. Solche besonders großen TVs sind zudem ebenso in einer Variante mit einem LCD-Display erhältlich.

Der direkte Vergleich

Genau gegen diese LCD-Displays müssen sich die Plasmabildschirme also behaupten. Dabei sieht die Marktsituation weniger gut aus. Denn die meisten Kunden entscheiden sich dann doch für einen LCD-Fernseher. Das liegt zum einen an den Vorteilen dieser Displays, zum anderen aber auch daran, dass Plasma-Displays erst ab einer Größe von 42 Zoll, was rund 105 Zentimetern entspricht, erhältlich sind. Der Markt ist in diesem Bereich einfach begrenzt, da nur verhältnismäßig wenige Verbraucher einen so großen TV anschaffen.

Doch es gibt auch Vorteile. Wie Experten wissen, kommt es bei einem Flachbildschirm entscheidend auf die folgenden Faktoren an: der Preis, der Kontrast sowie die maximal mögliche Auflösung. Einer der Hauptvorteile der Plasmabildschirme ist hierbei, dass diese Displays im Vergleich einen deutlichen höheren Kontrast vorweisen, der die Bildqualität natürlich stark beeinflußt. Ebenso zu erwähnen ist auch der Vorteil eines beinahe unbegrenzt großen Blickwinkels sowohl im horizontalen als auch im vertikalen Bereich. Weder der Kontrast noch die Farbe des Bildes werden beeinträchtigt, sodass man von jedem Winkel aus eine tolle Bildqualität genießen kann. Außerdem haben die Zellen dieser Art des Displays auch eine extrem schnelle Reaktionszeit, was ebenfalls ein durchgehend hervorragendes Bild garantiert. Ein Nachteil hingegen ist der etwas unberechenbare Stromverbrauch der Plasmageräte. Denn dieser hängt vom jeweils angezeigten Bild entscheidend ab. Ein eher dunkles Bild verbraucht zum Beispiel wesentlich weniger Strom als hellere Fernsehinhalte. Der Grund hierfür liegt in der verwendeten Technologie. Für ein hell leuchtendes Pixel wird mehr Strom benötigt, als für ein dunkles.

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